Weshalb ein Blog her muss...

Hallo Sportfreunde,

in meiner Arbeit als Sportpsychologin fiel mir wiederkehrend ein interessanter Kontrast auf: Auf der einen Seite ist es kein Geheimnis, dass "der Kopf" im Sport eine sehr wichtige Rolle spielt. Aussagen, dass beispielsweise ein Tennismatch mental gewonnen wurde oder ein Fußballstürmer eine Torsperre im Kopf hat, sorgen weder beim Sport-Experten auf dem heimischen Sofa vor dem TV noch beim aktiven Hobby- bis hin zum Profisportler für Irritationen, da es als selbstverständlich gilt, dass die mentale Stärke über sämtliche Sportarten und Leistungsklassen hinweg ein wichtiger Faktor ist. Trotz dieses Bewusstseins hinkt der mentale Bereich auf der anderen Seite in Puncto Fleiß-, Zeit- und Geldinvestitionen gegenüber anderen Bereichen wie z.B. Skills- oder Athletiktraining, Physiotherapie o.ä. um gefühlte Lichtjahre hinterher. Diese Diskrepanz erscheint mir oft paradox. Als Mentaltrainerin begegne ich sehr häufig der Frage, was mein Beruf eigentlich bedeutet und wie meine Arbeit genau aussieht. Ich vermute, dass Athletiktrainer oder Ernährungsberater diese Frage weniger häufig beantworten dürfen. Vielleicht liegt ein Grund dafür darin, dass viele Menschen mentale Stärke als etwas von der Natur aus mitgegebenes wahrnehmen und weniger als etwas, das man entwickeln, trainieren, verändern kann. Beides ist im Grunde genommen richtig... Unsere Gene, Erziehung, Erfahrungen sorgen dafür, dass wir eine bestimmte mentale Ausstattung mit uns bringen, die sich aber stätig weiterentwickeln lässt. Auf jeden Fall ziehe ich den Schluss, dass zum einen Sportpsychologie und -coaching sowie Mentaltraining für diejenigen, die im Sportbereich beruflich oder privat aktiv sind, noch ein relativ unbekanntes Gebiet ist und gleichzeitig eine gewisse Neugier für die Thematik und ein Wissensbedarf besteht.

Und DESHALB muss ein Blog her! Es ist mir eine große Freude, das Feld der Sportpsychologie in Form von Betreuungen, Workshops, Seminaren und Fortbildungen zu bepflügen und auf diese Art aktiv mitzugestalten und weiterzuentwickeln. Mein Blog dient dabei als Medium, bestimmte Themen, die mir spannend erscheinen, jedermann zugänglich zu machen und meine Arbeit damit etwas transparenter zu gestalten. Geplant ist nicht ein Blog nach Zeitschema um des Bloggens Willen, sondern punktuell immer dann, wenn mir etwas schreibenswert erscheint.

In diesem Sinne... it's exciting, so stay tuned!


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